Hochschule sorgt für Hochstimmung in Bad Godesberg

FDP bezeichnet Akademie für Cybersicherheit in Bad Godesberg als Jahrhundertchance für den Stadtbezirk.

Bei den Freien Demokraten herrscht nach der Entscheidung der Hochschule Bonn/Rhein-Sieg, sich mit einem Ableger in Bad Godesberg anzusiedeln, Hochstimmung. „Als wir im Frühjahr 2015 die Idee einer Hochschulansiedlung in der kurfürstlichen Zeile entwickelten, haben uns viele belächelt. Wir haben jedoch dieses Projekt konsequent weiterverfolgt und ehrenamtlich über 300 Stunden in die Akquisition gesteckt, auch und gerade, als in Bad Godesberg Weltuntergangsstimmung geherrscht hat“, so Wolfgang Heedt, Ortsvorsitzender der FDP und Initiator der Campusidee. Auch für den fachlichen Schwerpunkt der Akademie habe die FDP Bad Godesberg mit Nachdruck geworben, der sich in das sich in Bonn etablierende Cluster in diesem Themenbereich hervorragend einfügen würde.

Nachdem der damalige Bad Godesberger FDP Ortsvorsitzende Uli Hauschild, der sehr schnell das Potenzial dieser Idee erkannt hatte, durch seine schwere Erkrankung ausgefallen war, hatte Hermann Kögler, ein FDP Ortsvorstandskollege und Aufsichtsratsvorsitzender der Cognos AG, einem privaten Hochschulbetreiber, die Akquisitionsgespräche zusammen mit Heedt fortgeführt.

Sehr starken Rückhalt habe die Idee erfahren durch den FDP Fraktionsvorsitzenden Werner Hümmrich sowie Dr. Joachim Stamp in seiner damaligen Funktion als Kreisvorsitzender der FDP und durch Professor Andreas Pinkwart zu einer Zeit, als noch nicht absehbar gewesen sei, dass beide einmal Ministerämter in NRW bekleiden würden. Franziska Müller-Rech, FDP Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete freut sich über die Unterstützung durch die Landesregierung. „Die FDP in der Landesregierung ist gut für Bonn!“

Frühzeitig nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister habe man auch Ashok Sridharan einbezogen, der von dieser Idee sehr angetan war. Das jetzt vorliegende Realisierungskonzept wird von der FDP im Stadtrat unterstützt, so Werner Hümmrich. „Es ist ein wichtiger Schritt zur nachhaltigen Neuprägung des Stadtbezirkes.“

Auf die Idee zum Campus ist Heedt beim Spaziergang im Redoutenpark gekommen., inspiriert durch die in der Redoute stattgefundene und durch den letzten Kurfürsten, Maximilian Franz von Habsburg, vermittelte Talentförderung des jungen Ludwig van Beethoven, die dieser durch die dortige Begegnung mit Joseph Haydn erfahren habe. „An dieser Stelle einmal junge Menschen akademisch auszubilden und zu fördern ist der Schlüssel zur Verjüngung des Stadtbezirks und zur Belebung der Innenstadt“, so Heedt. „Zudem bieten Ausgründungen aus der Hochschule auch die Möglichkeit, dem Gewerbegebiet in Friesdorf eine neue Bedeutung zu geben.“

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