Liberaler Treff: Liberale Vorstellungen für den Bonner Radverkehr

Der Liberale Treff stand im Juli stand ganz im Zeichen des Radfahrens in Bonn. Bereits vor zwei Jahren hat sich zu diesem Thema im FDP Ortsverband Bonn ein Arbeitskreis gegründet. Die vier Mitglieder Dagmar Vogelsang, Alessandro Balan, Felix Brunn und Sebastian Kempka stellten ihre Arbeit vor. Erste Anträge zur konkreten Problemlösung konnten auf Initiative des Arbeitskreises durch den FDP Vertreter Elmar Conrads-Hassel in die Bezirksvertretung Bonn eingebracht werden. Die Mitglieder sind darüber hinaus bereits in verschiedenen Gremien der Stadt vertreten, im Arbeitskreis Fahrradinfrastruktur und im Verkehrsausschuss. Mit anderen Institutionen, wie dem ADFC befindet man sich im Austausch. So konnte beim Liberalen Treff auch über aktuelle Entwicklungen zu Fahrradverkehrsprojekten berichtet werden.

Die Grundsätze und seine Positionen hat der Arbeitskreis in einem Papier zusammengefasst. Der Tenor dieses Papiers ist ein liberaler: „Das Fahrrad bedient das Bedürfnis nach Individualverkehr und Freiheit!“ Der Arbeitskreis will die Akzeptanz des Fahrrades als Verkehrsmittel im urbanen Raum erhöhen. Dabei sind rationale und ideologiefreie Einzelfallbetrachtung wichtig, um eine Chancengleichheit für die fahrradfahrenden Verkehrsteilnehmer zu erreichen. Der Arbeitskreis wird sein Positionspapier weiterentwickeln, vor allem will man das Fahrrad als Wirtschaftsfaktor stärker in den Mittelpunkt setzten und die Verknüpfung zwischen Fahrrad und ÖPNV forcieren.

In der anschließenden angeregten Diskussion gab es einen breiten Konsens darüber, dass eine Steigerung des Radverkehrs grundsätzlich dazu geeignet ist, das hohe motorisierte Individualverkehrsaufkommen in den überlasteten Innenstädten zu reduzieren, das Stadtklima auch hinsichtlich der Schadstoffemissionen zu verbessern und so volkswirtschaftliche Gewinne zu generieren.

Insbesondere Bonn, als Universitäts- und UN-Stadt, stünde eine moderne und klimafreundliche Fahrradinfrastruktur gut zu Gesicht.

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