Mai 2021 Neues aus der Bezirksvertretung: Quartierstreff Auerberg und Melbbad

Quartierstreff in Auerberg

Der Vertreter der FDP in der Bezirksvertretung Bonn, Elmar Conrads-Hassel, brachte Anfang April gemeinsam mit anderen Antragsteller:innen einen Änderungsantrag in die Bezirksvertretung ein, der sich mit der Schaffung eines vorübergehenden Begegnungszentrums für den Bonner Norden in der Auerberger Mitte befasst. Darin wird die Verwaltung aufgefordert, zur Mitfinanzierung der Anmietung von Räumlichkeiten einen Förderantrag aus dem Programm “Sofortprogramm Innenstadt” beim

Land Nordrhein-Westfalen zu stellen und die notwendigen Finanzmittel für die kommenden zwei Jahre zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen des Sofortprogramms wurden bisher 40 Millionen Euro für Kommunen in NRW zur Verfügung

gestellt, von denen zurzeit 30 Millionen Euro noch nicht

ausgeschöpft sind. Bis zur Fertigstellung des in Planung befindlichen Sport- und Begegnungszentrums an der Josephshöhe soll vorübergehend ein Quartierstreff in einer Liegenschaft des ehemaligen Wax-Studios in der Warschauer Straße in Auerberg für bürgerschaftliche und nachbarschaftliche Aktivitäten zur Verfügung stehen. Eine Mehrheit fand sich in der Bezirksvertretung aufgrund der Ablehnung der Links-Koalition dafür nicht – sehr zur Enttäuschung von Elmar Conrads-Hassel: „Eine echte Chance wurde vertan – und die Auerbergerinnen und Auerberger müssen nun noch etliche Jahre länger warten bis das ihnen lange versprochene Begegnungszentrum endlich realisiert wird“

Melbbad

Ein weiteres Thema in der Bezirksvertretung Bonn war das zukünftige Vorgehen bei der Melbbad-Sanierung. Die Verwaltung der Stadt Bonn hat in einer Stellungnahme erklärt, es gebe keine Möglichkeit, das Freibad in der Saison 2021 zu öffnen.  Grund dafür seien „Erkenntnisse aus dem TÜV-Gutachten zur Gebäudesubstanz aller Gebäude im Melbbad, insbesondere des nicht mehr nutzbaren Technikraums sowie der empfohlenen Absperrmaßnahmen der Gebäude“. Die Verwaltung will nun einen „Prüfauftrag für eine Machbarkeits-, Kosten- und Zeitaufwandsanalyse vergeben“, um den Rat über Mittel und Maßnahmen bis zu einer Wiederaufnahme des Badbetriebes im Melbbad zu informieren. Es ist absehbar, dass es im Melbbad 2021 und 2022 keinen Badbetrieb geben wird. Die FDP unterstützt weiterhin und mit Engagement die Melbbad-Initiativen in ihrer Forderung einer schnellen Realisierung der notwendigen baulichen Maßnahmen – damit es nicht doch noch zu einer dauerhaften Schließung des Melbbades kommt.

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