Jugend

(07.08.2014) Große Anfrage zur Jugendanlaufstelle “One World Café”

  1. Wurde die bisherige Frequentierung der mobilen Jugendanlaufstelle „One Word Café“ durch Jugendliche protokolliert?
  2. Wenn ja, wie viele Gespräche rsp. Beratungen wurden seit Bestehen der mobilen Anlaufstelle geführt und welcher Schwerpunkt wurde in der Beratung erkennbar? Gibt es einen „harten Kern“, der über ein Erstgespräch hinaus intensiver betreut wird? Was konnte erreicht werden?
  3. Haben sich während des vergangenen Jahres neue Bedürfnisse der Jugendlichen so heraus kristallisiert, dass das Konzept der Anlaufstelle abgeändert beziehungsweise erweitert werden muss?
  4. Ist das Raumkonzept im Hansa-Haus angeschlossen und mit den drei Miet-Parteien so abgestimmt, dass sowohl für das erweiterte Raumkonzept des „One World Cafés“, für die Kleiderkammer des DRK und für den Zeitschriften-Kiosk ausreichend Fläche zur Verfügung steht.
  5. Wie sieht die zeitliche und finanzielle Perspektive des Projekts vor dem Hintergrund der geplanten dauerhaften Unterbringung im Hansahaus aus? Kann die mobile Phase an die Fertigstellung der Räume im Hansa-Haus nahtlos angrenzen? Wann ist mit der Etablierung des stationären „One World Cafés“ im Hansa-Haus zu rechnen.

Seit einem Jahr ist das gemeinsame Projekt von Godesheim und Hermann-Josef-Haus als mobiles „One World Café“ in Bad Godesberg on Tour – eine gute Gelegenheit, eine erste Jahres-Bilanz zu ziehen und vor allem den Institutionen, Vereinen und anderen, die das Projekt finanziell großzügig unterstützt haben, aufzuzeigen, wie sich das Projekt entwickelt hat und auch dass sich ihre Investition gelohnt hat, sich aber auch weitere Zustiftungen zu diesem Projekt lohnen können.  Für die Fragesteller ist es wichtig, dass die mobile Phase des Projekts nahtlos an die Etablierung der Anlaufstelle im Hansa-Haus anschließen kann und dafür die Finanzierung gesichert ist. Eine Cäsur aus Mangel an Geld wäre äußerst kontraproduktiv, weil dann Anstrengungen unternommen werden müssten, das Projekt neu zu positionieren.  Es wäre daher hilfreich, wenn einer der „Frontleute“ des Projekts im Rahmen der Sitzung der Bezirksvertretung aus erster Hand die Bilanz zöge und dazu eingeladen wird.