Schulen

Raumsituation an der Donatusschule

(15.02.2017) Die Donatusschule ist eine i.d.R. zweizügige Grundschule in Bad Godesberg mit ca. 250 Schülern. Auf Grund verschiedener Neubauprojekte in der näheren Umgebung (Neubaugebiet „Rheinauer Gärten“ an der Kennedyallee, Umbau der ehemaligen bulgarischen Botschaft etc.) hat die Donatusschule eine ständig wachsende Nachfrage nach Grundschulplätzen für wohnortnahe Kindern. Für das Schuljahr 2016/17 wurde daher die 1. Klasse 3-zügig gestaltet. Für das Schuljahr 2017/18 müssen voraussichtlich ca. 25 wohnortnahe Kinder abgewiesen werden, da die Raumsituation keinen weiteren 3-zügigen Jahrgang erlaubt.
Die OGS-Situation leidet schon heute an einer weit überplanmäßigen Belegung. Zusätzlich stehen wohl noch Kinder auf einer Warteliste. Für die Betreuung der Kinder werden bereits alle zur Verfügung stehenden Räume der Schule (Klassenräume, Funktionsräume, Räume im Donatorium, Turnhalle) multifunktional für die Bedarfe und Angebote von der Schule, der OGS sowie der Über-Mittag-Betreuung genutzt. Die aktuelle Raumsituation ist indes für eine qualitätsorientierte Lehre und kindgerechte Betreuung nicht mehr ausreichend.
Die Schule muss daher – soweit baulich möglich – dringend ausgebaut werden, so dass zusätzliche OGS-Kapazitäten eingerichtet und die 3-Zügigkeit eines weiteren Jahrganges ermöglicht werden können. Für den Ausbau könnten idealerweise Mittel aus der Initiative „Gute Schule 2020“ genutzt werden, um die Belastung für den städtischen Haushalt zu minimieren.

Stellungnahme der Verwaltung


Maßnahmen gegen Einbruch und Übergriffen an der KGS Am Domhof

(08.02.2017) In den letzten Wochen und Monaten wurden auf dem Schulgrundstück der Domhofschule in den Abend- und Nachtstunden wiederholt Zerstörungen vorgenommen. In den letzten Jahren gab es Schäden, die beinahe in den sechsstelligen Bereich hineinragen. Ganz besonders groß sind die Schäden während der Sommermonate, wenn sich Jugendliche oder junge Erwachsene während der Abend- und Nachtstunden auf dem Schulgrundstück aufhalten. Auch nach den Wochenenden sind die angerichteten Schäden groß. Für die Kinder der Schule am Domhof ist dieses ein unzumutbarer Zustand.

Für die Zukunft wäre es sinnvoll, diesen Bereich noch mehr als bisher zu beobachten, entsprechende nachhaltige Sanktionen durchzuführen und im Sinne einer gelingenden Gewaltprävention für die jungen Täter sinnvolle Alternativen zur Freizeitgestaltung für die Abendstunden zur Verfügung zu stellen. Positive Anreize für positives Verhalten wurden in der Vergangenheit besonders mit Projekten im Sportbereich geschaffen.

Die Ausgangsbedingungen für die Entstehung von Aggressivität sind sehr vielfältig und können von einer Institution, z.B. der Schule nur eingeschränkt verändert werden, daher sollten alle an der Erziehung Beteiligten mit einbezogen werden. In den sensiblen Umfeldern, wo die Eltern nicht immer erreicht werden können, müssen fachlich qualifizierte Beratungsstellen und das Jugendamt beteiligt werden.  Man hat schon bei der Diskussion um den Freizeitstättenbedarfsplan eine personelle Verstärkung im Bereich der Jugendarbeit im Rheingold gefordert, die für diesen Bereich absolut notwendig ist (Aufstockung des Anteils der pädagogischen Fachkräfte im Jugendtreff Rheingold). Außerdem sollte die bereits existierende Netzwerkarbeit weiter verstärkt werden.