Bildungssicherungsgesetz 2021 📚

Seit dieser Woche läuft in NRW wieder der Präsenzunterricht im Wechselmodell. Auch dieses Jahr ist es besonders wichtig, dass den Schülerinnen und Schülern durch Corona keine Nachteile für ihre weiteren Bildungs- und Berufswege entstehen. Dafür bringt die Landesregierung wieder ein Bildungssicherungsgesetz in den Landtag ein. Neben den bereits beschlossenen Anpassungen, die ich Euch hier schon vorgestellt habe, sind dort noch weitere Maßnahmen enthalten, für die das Parlament das Schulgesetz ändern muss. 🏫

Im Entwurf des Bildungssicherungsgesetzes ist zum Beispiel vorgesehen, dass am Ende dieses Schuljahrs über die Versetzung entschieden wird. Es wird also kein pauschales „Durchwinken“ geben. Stattdessen soll es erweiterte Nachprüfungen geben. Außerdem können Schülerinnen und Schüler am Ende des Schuljahrs freiwillig die Klasse wiederholen. Das wird dieses Jahr auch nicht auf die sogenannte Höchstverweildauer angerechnet. Auch die „Blauen Briefe“ fallen dieses Jahr aus. ✉

Am Ende der Erprobungsstufe (Ende 6. Klasse) soll in diesem Jahr die Entscheidung über das Wiederholen oder den Schulformwechsel nach Beratung mit der Schule durch die Eltern getroffen werden. 👨‍👩‍👧‍👦

Zudem sind im Entwurf weitere Maßnahmen enthalten, die faire und sichere Abschlussprüfungen ermöglichen und einen vollwertigen und anerkannten Abschluss sicherstellen. Die zentrale Leistungsüberprüfung am Ende der EF soll entfallen. ✏️

Ich bin froh, dass wir auch in diesem besonderen Bildungsjahr im Landtag NRW Maßnahmen auf den Weg bringen, um keine Nachteile für die Schülerinnen und Schüler, faire Prüfungen und für die Abschlussklassen einen vollwertigen Bildungsabschluss zu sichern. Auch in Pandemiezeiten muss die Schullaufbahn mit anerkannten Abschlüssen enden. Darauf haben die Schülerinnen und Schüler viele Jahre hingearbeitet. 💪