Neue Studie zur Ökonomischen Bildung

Das Institut für Okonomische Bildung der Universität Oldenburg hat in einer Studie den Stand der Ökonomischen Bildung an Deutschen Schulen und Hochschulen ermittelt. Hierzu hat das Institut im OeBiX-Index gemessen, inwieweit die Anforderungen erfüllt sind, damit ökonomische Bildungsinhalte als vollwertiges Nebenfach an Schulen und als Lehramtsstudiengang unterrichtet werden kann.

Der Gesamtwert berechnet sich zu 2/3 aus dem Teilbereich Schule und zu 1/3 aus der Lehrkräfteausbildung. Hierzu wurden unter anderem Studienkontingente, Belegpflichten sowie Studieninhalte ausgewertet. Maximal konnte ein Wert von 100 % erreicht werden.

NRW liegt dabei in beiden Teilbereichen leicht über dem Bundesdurchschnitt und insgesamt auf dem sechsten Platz der Bundesländer. Das Ergebnis der Studie zeigt jedoch auch, dass noch lange nicht das volle Potenzial ausgeschöpft ist. Insbesondere hinsichtlich der Wirtschaftslehrkräftebildung sieht die Studie in NRW noch Steigerungsbedarf.

Mir zeigt die Studie zum einen, dass wir in der aktuellen Legislaturperiode mit der Einführung des Schulfachs Wirtschaft bereits einen wichtigen Schritt hin zu mehr ökonomischer Bildung getan haben, zum anderen, dass wir auch aktuell mit der Neuprofilierung der Lehrkräfteausbildung auf dem richtigen Weg sind.