Neue Corona-Regeln in NRW

Gestern hat Ministerpräsident Hendrik Wüst gemeinsam mit seinem Stellvertreter Joachim Stamp in einer Pressekonferenz neue Regelungen für NRW angekündigt und diese heute im Landtag in einer Sondersitzung des Plenums vorgestellt.

Ab nächster Woche gilt im Freizeitbereich, etwa auf Weihnachtsmärkten, in der Gastronomie oder bei Großveranstaltungen flächendeckend die 2G-Regel. Das heißt, das nur Geimpfte und Genesene mit Nachweis eingelassen werden. In Situationen mit hohem Infektionsrisiko wie Karnevalsfeiern oder in Diskotheken gilt sogar 2G-Plus, also zusätzlich dazu ein Corona-Schnelltest Pflicht wird. Am Arbeitsplatz gilt die 3G-Regel (geimpft, getestet oder genesen).

Für Kinder und Jugendliche werden diese verschärften Zugangsbeschränkungen, anders als beispielsweise in Bayern, nicht gelten. Das ist mir auch besonders wichtig, weil für Kinder U12 auch gar keine Impfmöglichkeit besteht. Markus Söder hatte in Bayern die Kinder mal wieder vergessen – das finde ich unmöglich! Wir dürfen gerade unsere Kleinsten nicht vom öffentlichen Leben ausschließen.

Eine ganz wichtige Botschaft für unsere Familien in NRW ist auch der fraktionsübergreifenden Konsens, dass es nicht wieder zu Schul- oder Kitaschließungen kommen darf!

Ich finde es richtig, dass die Landesregierung auf die aktuell steigenden Infektionszahlen reagiert. Insbesondere bin ich aber froh darüber, dass wir in NRW sorgsam Bürgerrechte miteinander abwägen und unsere Kleinsten bei den Regelungen nicht vergessen.