Friedensdemo für die Ukraine

Gestern sind wir mit großem Schrecken in einer anderen Welt aufgewacht, so sagte es Außenministerin Baerbock. Russlands Präsident Putin hat seine Drohungen wahr gemacht und führt einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das ist eklatant völkerrechtswidrig, unprovoziert und wird Tod und Leid über Tausende von Menschen bringen. Es geht ihm nicht um die Sicherheitsbedürfnisse Russlands. Eine Bedrohung Russlands durch die NATO oder Ukraine ist nichts anderes als Propaganda der Putin-Regierung.

Die Ukrainerinnen und Ukrainer sind unschuldig. Die einzige Bedrohung in den Augen Putins ist das Streben des ukrainischen Volks nach Frieden, Freiheit und Demokratie. Es sind unsere europäischen Werte, unsere Form des Zusammenlebens, die Putin provozieren. Der Angriff auf die Ukraine ist daher auch ein Angriff auf unsere Demokratie.

Für uns ist klar: Das Streben nach einem besseren Leben, in Freiheit und Frieden, kann der russische Präsident nicht aufhalten – nicht in Europa, nicht in der Ukraine und übrigens auch nicht im russischen Volk.

Wir Demokratinnen und Demokraten in Europa und der restlichen Welt stehen fest zusammen an der Seite unserer Freundinnen und Freunde in der Ukraine. Die Geschlossenheit des Westens muss jetzt zur Entschlossenheit bei der Reaktion werden. Der Preis für diesen Krieg wird für Russland ein sehr hoher sein. Er wird Russland diplomatisch, wirtschaftlich und finanziell hart treffen.

Präsident Putin, stoppen Sie die Angriffe, beenden Sie das Blutvergießen und ziehen sie Ihre Truppen vollständig zurück– auch im Interesse Ihres eigenen Volkes.

Vielen Dank an knapp 1.000 Bonner:innen, die gestern zur Friedensdemo auf den Marktplatz gekommen sind und dass ich für die FDP Bonn sprechen durfte.